Reisebericht Malaysia (incl. Borneo) 2025 incl. Singapur, Brunei und Stopover in Abu Dhabi (VAE)
6. Teil: VAE (Abu Dhabi)
Hier geht’s zurück zum 5. Teil: Malaysia (Kuching / Bako NP)
Tag 26 – So, 14.09.2025 – Abu Dhabi (38°, sonnig)
Um 7.12 Uhr holte uns ein Grab-Taxi ab und fuhr uns zum Flughafen. Der Fahrer freut sich über die Touch‘n‘Go-Karte, die ich ihm überließ (mit immerhin noch knapp 20 MYR darauf). Der Checkin-Prozess bei Etihad verlief mit über 40 min quälend langsam, und das, obwohl wir schon online eingecheckt hatten. „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ und „17 again“ sowie eine gute Mahlzeit ließen die etwa 7 Stunden Flugzeit erträglich erscheinen.


Im Gegensatz zu vor einigen Jahren lief die Einreise nach Abu Dhabi, das wir im Rahmen unseres 13-stündigen Layovers besuchen wollten, recht zügig ab, wenngleich die Arroganz und Dekadenz der Grenzbeamten erschreckend war. Meine Drohne gab ich pro-aktiv beim Zoll ab, da ich wusste, dass eine „Einfuhr“ nicht erlaubt ist und es keine Schließfächer innerhalb des Sicherheitsbereichs gab. Um 14 Uhr waren wir „durch“, beschafften uns in der Ankunftshalle zwei Hafilat-Karten für die Nutzung der Busse (die es kostenlos gab), die wir mit jeweils 20 AED aufluden und fuhren mit dem A10-Bus zur großen Moschee. Da es um 38 Grad heiß war und wir auch leichten Hunger verspürten, gönnten wir uns jeweils ein Shawarma im klimatisierten Food Court unterhalb der Moschee. Die Preise ließen uns im Vergleich zu Malaysia mit den Ohren schlackern. Obgleich ich die Sheikh Zayed Moschee schonmal besucht hatte, war sie einmal mehr überwältigend. Es brauchte lediglich eine kostenlose Registrierung (auch vor Ort möglich) und entsprechende Kleidung, um die in weiß gehaltene Anlage zu besuchen.




Anschließend ging es mit Bus 69 nach Al Falah und mit Bus 9 weiter zum Emirates Palace. Da es inzwischen dunkel geworden war, war das Luxushotel, das eher einer Festung glich, schön beleuchtet.


Gleichzeitig bot es einen tollen Blick auf die Skyline von Hyatt Hotel, Etihad Towers & Co.


Wie auch in Brunei durften auch Nicht-Gäste das Hotel betreten und sogar die Toilette benutzen. Danach ging es mit dem Bus 9 zurück nach Al Falah, wo wir noch ein letztes Mal philippinisch essen gingen (hier gab es neben philippinischen Restaurants u.a. auch jemenitische und afghanische Küche). Der Bus A2 brachte uns schließlich wieder zurück zum Flughafen, wo wir kurz vor 22 Uhr ankamen. Während sich Thea schonmal zum Schlafen auf ein Sofa legte, holte ich mir meine Drohne zurück. Unser Flieger ging pünktlich raus und ich holte mir neben dem Film „The Time Machine“ eine Mütze Schlaf. Nach pünktlicher Landung waren wir entsprechend früh am Fernbahnhof in Frankfurt. Der Versuch, den eine Stunde früheren ICE zu nehmen, scheiterte an der Ablehnung durch die Zugbegleiterin. Schade, denn nur ca. 30 min später wurde für unsere gebuchten Züge aufgrund einer Verspätung des Anschluss-ICEs Nürnberg-Ingolstadt die Zugbindung aufgehoben. Wir waren zurück in Deutschland mit seiner ungeschlagenen Bahn!
Fazit:
Nach der Freundlichkeit der Malayen (auch der Grenzbeamten) waren die Arroganz und Dekadenz der VAE-Grenzbeamten erschreckend. Abu Dhabi glänzt durch einzelne sehenswerte Prachtbauten, ansonsten ist die Stadt zu weitläufig und unattraktiv, um sie zu Fuß zu “erlaufen”.
