Reisebericht Malaysia (incl. Borneo) 2025 incl. Singapur, Brunei und Stopover in Abu Dhabi (VAE)

1. Teil: Malaysia (Melaka)

Reisedetails

Reisedatum:  20.08.2024 bis 15.09.2025

Reiseverlauf: 8 Tage Malaysia Festland und 2 Tage Singapur, Rundreise per Mietwagen und öff. VM
12 Tage Malaysia Borneo (Sabah & Sarawak) und 1 Tag Brunei, Rundreise per Mietwagen und öff. VM
1 Tag Stopover in VAE (Abu Dhabi)

Organisation: individuell

Personen: Kenn, Juliet; Kenn. Christoph; Kenn, Thea

Airlines:
Etihad: München – Abu Dhabi – München
Malaysia Airlines: Kuala Lumpur – Kota Kinabalu; Kuching – Kuala Lumpur
Air Asia Malaysia: Kota Kinabalu – Sandakan; Tawau – Kota Kinabalu
MAS Wings: Kota Kinabalu – Mulu; Mulu – Miri
Firefly: Miri – Kuching

Die Karte zeigt unsere Route durch Malaysia. Zum Vergrößern auf die Karte klicken.

blau = Mietwagen                grün = Schiff/Fähre/Boot                    orange = Bus/Taxi                     rot = Flug

1 = Melaka, 2 = Johor Bahru, 3 = Singapur (per öff VM), 4 = Mersing, 5 = Pulau Tioman (per Fähre) & Island Hopping (per Boot), 6 = Taman Negara NP, 7 = Cameron Highlands, 8 = Kuala Lumpur, 9 = Kota Kinabalu (per Flug), 10 = Mount Kinabalu, 11 = Sandakan (per Flug), 12 = Kinabatangan, 13 = Semporna (per Bus) & Island Hopping (per Boot), 14 = Tawau (per GrabTaxi), 15 = Kota Kinabalu (per Flug) & Abdul Rahman Marine NP (per Boot), 16 = Mulu NP (per Flug), 17 = Miri (per Flug), 18 = Bandar Seri Begawan, 19 = Miri, 20 = Kuching (per Flug), 21 = Bako NP (per Bus), 22 = Kuala Lumpur (per Flug)

Tag 1 & 2 – Mi, 20.08.25 und Do, 21.08.25 – Anreise nach Kuala Lumpur über Abu Dhabi

Um 14.25 Uhr nahmen wir den ICE vom Hauptbahnhof Ingolstadt aus. Da es leider kein bis Frankfurt durchgehende ICE war, mussten wir in Nürnberg umsteigen. Mit dem Einfahren unseres leicht verspäteten ICEs fuhr leider einer der Anschluss-ICEs ab, so dass wir 50 Minuten auf den nächsten verspäteten Anschlusszug warten mussten. Mit erheblicher Verspätung erreichten wir dann um 18.30 Uhr endlich den Frankfurter Flughafen – gut, dass ich entsprechenden Puffer eingeplant hatte… Während des rund 5 1/2-stündigen Flugs mit Etihad schaute ich „Spring, Summer or Fall“, aß 2 Hauptspeisen, 3 Vorspeisen und 3 Desserts, da meine Ladies schwächelten und schlief.

Die Kabine des Dreamliners war ansprechend gestaltet, das Essen war sehr gut, es gab eine große Auswahl an deutschen Filmen, zahlreiche Entertainment Features, einen persönlichen „Powder Bag“ sowie eine Wasserflasche für Kinder. Als wir gegen 6 Uhr zur kühlsten Zeit des Tages in Abu Dhabi zwischenlandeten, hatte es dort immer noch 34 Grad Celsius!

Für den Weiterflug galt das gleiche, hier schaute ich mir „Journey 2“ und „Fool’s Gold“ an und verputzte immerhin 1.5 Vorspeisen, 2 Hauptspeisen und 2 Desserts. Kurz vor der pünktlichen Landung in Kuala Lumpur wurden nochmal alle Passagiere per Lautsprecherdurchsage darauf hingewiesen, dass in Malaysia auf Drogenbesitz die Todesstrafe droht. Wir landeten pünktlich, die Einreise nach Malaysia ging zügig und auch das Gepäck ließ nicht allzu lange auf sich warten. Jedoch hatte die Mietwagenfirma niemanden zur Abholung an den vereinbarten Ort geschickt, so dass ich zunächst anrufen und wir dann warten mussten, bis er am Flughafen war. Die Firma Green Motion entpuppte sich als kleine Klitsche, die ca. 15 min außerhalb des Flughafens lag. Bei unserem Mietwagen handelte es sich um einen recht neuen Perodua Bezza, also ein lokales Fzg der unteren Mittelklasse. Nachdem wir das Geschäftliche erledigt hatten, machten wir uns auf dem Weg zu unserem Hotel – dachten wir zumindest. Beim Versuch, einzuchecken, stellten wir fest, dass wir das falsche Hotel im Navi eingegeben hatten, nämlich das, das wir für die Übernachtung vor unserem Rückflug nach Deutschland (also am Ende der Reise) gebucht hatten. Nun ja, der Fehler war nach 20 min weiterer Fahrt behoben und wir fielen gegen 23.30 Uhr müde ins Bett.

Tag 3 – Fr, 22.08.25 – Melaka (28°, sonnig)

Wir schliefen zunächst mal bis 9 Uhr und somit annähernd aus, bevor wir aufbrachen. Wir fuhren in Richtung Melaka und zogen uns als erstes mal umgerechnet 300 EUR an einem ATM in einer Tankstelle, in der wir uns gleich auch noch eine Mautkarte (sog. Touch’n’Go-Card) für 10 MYR kauften und mit 60 MYR, d.h. umgerechnet 12 EUR aufluden, außerdem erlaubten uns die Spottpreise, bereits hier ein kleines Frühstück einzukaufen. Gegen 12 Uhr hatten wir in staufreier Fahrt über den mautpflichtigen Highway 2 Melaka erreicht. Wir parkten in einem Parkhaus gegenüber der Melaka Mega Mall, wo wir im Gegensatz zu zahlreichen anderen Parkplätzen auf keine Park-App angewiesen waren sondern mit VISA-Karte bezahlen konnten und machten uns nach einem schnellen Mittagessen in einem Jollibee zu Fuß auf den Weg. Dabei passierten wir zunächst die bunten Häuser an der Jalan Tun Khalil Yaakob sowie das zum Maritimmuseum gehörende Holzschiff

und gelangten schließlich zum in Rottönen präsentierten Dutch Square.

Es folgten die Fußgängerzone der Jonker Street, …

ein Spaziergang entlang des Malacca River mit seinen zahlreichen Brücken und schwimmenden Echsen sowie ein Abstecher zum Cheng Hoon Teng Tempel.

Für den Rückweg zurück zum Parkplatz nahmen wir das andere Flussufer. Bevor wir nach Johor Bahru durchstarteten, fuhren wir um 16 Uhr noch die tolle an der Seestraße von Malacca gelegene Moschee an. Hier war aktuell leider gerade kein Besuch durch Touristen gestattet (man durfte noch nicht einmal das Gelände betreten), jedoch fanden wir mit dem links danebenliegenden Strand einen schönen Aussichtspunkt auf die Moschee.

Um 16.45 Uhr fuhren wir dann die für heute letzte Etappe nach J.B., die erfreulicherweise wieder ohne Verkehrsverzögerungen verlief, in 2h 45min. Wir parkten das Auto für umgerechnet 1.50 EUR für 2 Tage an einem hinter unserem Hotel gelegenen Food Court, wo wir auch gleich etwas leckeres zu essen fanden. 3 chinesische Gerichte (Fleisch mit Reis) und 3 Softdrinks kosteten gerade mal 39 MYR, was knappen 8 EUR entsprach!

Den Abend auf dem Zimmer des ordentlichen Hallmark Regency Hotels nutzte ich u.a. für die Online-Beantragung der singapurianischen sowie malaysischen Einreisekarten für die beiden Folgetage.

Hier geht’s weiter:  2. Teil: Singapur