Reisebericht Griechenland 2024 (Mykonos, Santorini, Delos & Tinos)

Reisedetails

Reisedatum:  28.09.2024 bis 05.10.2024

Reiseverlauf: 7 Tage Mykonos & Umgebung

Organisation: individuell

Personen: Kenn, Juliet; Kenn, Christoph; Pfeil, Martin; Pfeil, Susi


1. Tag (Sa, 28.09.2024): Anreise nach Mykonos, Mykonos, 25°C, sonnig

Unsere Anreise zum Flughafen MUC bzw. zum gebuchten Parkhaus P51 verlief ohne Zwischenfälle und unser Flug der Discover Airline hob recht pünktlich gegen 9 Uhr nach JMK ab. Bei unserem diesmaligen Reiseziel, das wir gemeinsam mit Martin und Susi anflogen, handelte es sich allerdings nicht um Jamaika, sondern die griechische Insel Mykonos 😉

Wir saßen in der letzten Reihe des Fliegers, was bedeutete, dass wir weder unsere Rückenlehne zurückklappen konnten noch Staufächer für unser Gepäck zur Verfügung stand, so dass wir dieses in den Fächern einige Reihen davor unterbringen mussten. Den ersten Landeversuch musste der Pilot wegen starkem Wind abbrechen und kurz vor dem Aufsetzen durchstarten. Der zweite Landversuch war nicht minder turbulent, da wir etwa 10 Meter über dem Boden in ein Luftloch fielen und einige Meter absackten, gelang aber letztlich und gipfelte in einer harten Bremsung. Der Sitzplatz in Reihe 32 rächte sich einmal mehr beim Aussteigen, das aufgrund der geöffneten Hecktür eigentlich perfekt für uns war, wir jedoch erst mal die Masse vorbeilassen mussten, um an unser Gepäck zu kommen. Dafür war der Verantwortliche des Mietwagenverleihs pünktlich mit Namensschild vor Ort, so dass wir direkt zum vermeintlichen Büro gebracht werden konnten. Das Büro entpuppte sich als sandiger Parkplatz, an dem uns ein schon etwas mitgenommener Nissan Micra übergeben wurde – nicht ohne vorherige Fotosession, in der mindestens 20 Fotos vom Fahrzeug aufgenommen wurden – da kam doch gleich Griechenlandfeeling auf. Dann waren wir in Freiheit und fuhren los. In einem kleinen Lebensmittelladen, derer es viele hier auf der Insel zu geben schien, kauften wir ein paar Getränke und Snacks. Unsere Weiterfahrt zum Hotel Penelope Village führte uns an einem netten und bezahlbaren Grillhaus (Speisen um 15 EUR) in Ano Mera vorbei, wo wir eine große Portion griechisches Essen verdrückten. Im netten, im typisch weißen Stil und mit viel Holz gehaltenen Hotel checkten wir zunächst ein…

…, bevor wir unseren Willkommensdrink genossen und dann zum 5 min entfernten Strand Paralia Kalo Divali gingen. Dort konnten wir bei angenehmer Wassertemperatur baden und bei Sonnenschein im Sand sitzen.

Ein Blick in die Speisekarte des hiesigen Strandrestaurants, wo es neben 7 EUR für einen 200 ml-Softdrink auf Champagner und Steaks für über 1000 EUR gab, sagte uns wenig zu, so dass wir stattdessen den in unserer Hotelbuchung enthaltenen Cocktail am Hotelpool zu uns nahmen.

Nach ein paar leichten Snacks, einem schönen Blick vom Balkon aus über die Bucht und einem Kniffelspiel gingen wir früh ins Bett.

2. Tag (So, 29.09.2024): Überfahrt nach Santorini, Santorini, 26°C, sonnig

Obwohl das Frühstück eigentlich erst ab 8 Uhr „ausgewiesen“ war, konnten wir schon um 7.45 Uhr am voll vorbereiteten Frühstücksbuffet zuschlagen – was uns entgegenkam, da wir heute unsere Fähre nach Santorini gebucht hatten. Pünktlich um 8.20 Uhr verließen wir das Hotel, die Fahrt untermalten wir mit Martins griechischer Musik. „Der Wein von Mykonos“ von der EAV wurde zum besonderen Ohrwurm, der uns bis zum Urlaubsende begleiten sollte. Gegen 8.35 Uhr fanden wir einen kostenlosen Parkplatz am alten Hafen, nicht ohne vorher die oberhalb gelegenen Windmühlen passiert zu haben. Der Mietwagenverleiher hatte zwar empfohlen, aus Sicherheitsgründen Valet Parking (ca. 20 EUR pro Tag) vorzuziehen, jedoch war dieser Parkplatz für unsere Zwecke perfekt gelegen und machte einen sicheren Eindruck. Wir kämpften uns durch die gerade eingetroffenen Kreuzfahrttouristen und nahmen den 9 Uhr-Seabus, der uns für 2 EUR p.P. zum neuen Hafen brachte, wo unser Power Jet von Seajets pünktlich um 10 Uhr in Richtung Santorini ablegte. Bis Paros konnten wir uns breit machen, danach wurde es voll und ich musste mir aufgrund einer defekten Rückenlehne meines eigentlichen Sitzes für die verbleibende Stunde einen anderen Sitzplatz suchen.
Wir kamen mit einer guten halben Stunde Verspätung kurz nach 13 Uhr am (neuen) Hafen von Santorini (bei Thira) an.

Da der öffentliche Bus, der mit seiner Abfahrt eigentlich auf die Ankunft der Fähre abgestimmt war, wider Erwarten nicht gewartet hatte, nahmen wir für 5 EUR p.P. einen Shuttlebus, der gegen 13.20 Uhr die spektakuläre Serpentinenstraße vom Hafen hinauf auf die Klippen in Angriff nahm. Uns boten sich atemberaubende Blicke von der Straße, die nur durch ein kleines Mäuerchen vom Abgrund getrennt war. Um 13.40 Uhr hatten wir das lebhafte Zentrum von Thira erreicht, wo wir uns kurz in die frequentierten und verwinkelten Gassen stürzten, bevor wir uns gegen 14 Uhr in einem netten Rooftop-Restaurant ein leckeres Mittagessen schmecken ließen. Für Juliet und mich gab es griechischen Salat und Moussaka. Eine Dreiviertelstunde später waren wir gesättigt schon wieder auf der Piste. Zunächst schlängelten wir uns auf den verschiedenen Terrassen durch den Ort (Thira),

bevor wir unsere Wanderung ortsauswärts in Richtung Oia entlang der Caldera fortsetzten. Der Weg war abwechslungsreich, bot immer wieder tolle Blicke auf das Meer und die ankernden Kreuzfahrtschiffe sowie die den Weg säumenden Ressorts mit ihren einladenden Poolanlagen, die meist in dem für Santorini so charakteristischen Weißton gehalten waren.

Besonders schön stachen die oftmals blauen Türen und Fenster der Gebäude sowie blauen Kuppeln der Sakralbauten heraus.

Kurz vor 17 Uhr gönnten wir uns ein kühles Bierchen an einem Imbiss am Wegesrand und stärkten uns für die letzten Steigungen vor Oia.

Gegen 18 Uhr hatten wir unser kurz vor dem Ortseingang von Oia gelegene Hotel Unique Galini erreicht und entschieden uns, noch schnell zu duschen, bevor wir uns für den Sonnenuntergang ins Zentrum von Oia begaben. Obwohl die Hochsaison bereits vorüber war, waren zu dieser Zeit Heerscharen von Touristen unterwegs, die aus dem gleichen Grund wie wir unterwegs waren.

Nichtsdestotrotz gelangen uns ein paar nette Schnappschüsse. Nachdem gegen 19.15 Uhr die Sonne im Meer versunken war, fanden wir mit dem Piatsa Souvlaki Grill House eine schöne Location, wo wir einmal mehr ein gutes einheimisches Essen zu uns nahmen. Später ließen wir den Tag mit einem Bierchen vor dem Hotelzimmer ausklingen.

3. Tag (Mo, 30.09.2024): Santorini, Überfahrt nach Mykonos, 22°C, sonnig und windig

Nachdem wir alle bereits vor 7 Uhr wach waren, gingen wir noch einmal in das Zentrum von Oia, um dem Sonnenaufgang beizuwohnen und mit dem ersten Licht ein paar schöne Fotos zu machen. Zu unserer Verwunderung waren an 2-3 einschlägig bekannten Aussichtspunkten schon zahlreiche Leute unterwegs, so dass man für ein entsprechendes Foto hätte anstehen müssen – im Gegensatz zu gestern Abend aber deutlich erträglicher.

Um 8.20 Uhr nahmen wir ein leckeres Frühstück in unsrem Hotel zu uns, bevor uns pünktlich um 9 Uhr das gestern über das Hotel vorgebuchte Taxi abholte. Unser Fahrer benötigte für die Fahrt zum neuen Hafen Thira, die uns zusammen 40 EUR kostete, etwa 35 min. Länger gestaltete sich das Warten auf die Schnellfähre Power Jet von Seajets, die eigentlich im 10.25 Uhr ablegen sollte, aber erst um 10.45 Uhr überhaupt erst anlegte. Immerhin schaffte es der Betreiber, die Personen und Fahrzeuge innerhalb von 15 min auszutauschen, so dass wir um 11 Uhr in Richtung Thira aufbrachen. Kurz nach 14 Uhr liefen wir nach zeitweise unruhiger Fahrt mit einer Stunde Verspätung im Hafen von Thira ein. Es folgte eine Transferfahrt mit dem Seabus um 14.30 Uhr vom neuen zum alten Hafen.

Dort kauften wir noch Tickets für die in den nächsten Tagen geplante Tour nach Delos. Auf der Weiterfahrt in Richtung Hotel legten wir in Ano Mera einen Essensstopp ein – im Restaurant Paprika nahmen wir leckere und große griechische Portionen zu uns.

Im dortigen Supermarkt kauften wir noch Getränke, Pita und frisches Tsatsiki. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir am Hotelpool, über dem wir dann auch später die Sonne untergehen sahen.

Die späteren Kniffelrunden wurden kulinarisch von Pita, Tsatsiki und Ouzo eingerahmt.

4. Tag (Di, 01.10.2024): Mykonos (Kloster in Ano Mera, Beach Hopping, Armenistis), 23°C, sonnig und zeitweise etwas Wind

Nach einem leckeren Frühstück im Hotel, das wir wie immer pünktlich um 8 Uhr einnahmen, brachen wir gemütlich um
9.20 Uhr auf.

Zunächst besichtigten wir das im Jahre 1542 im kykladischen Stil erbaute Tourliani-Kloster in Ano Mera.

Das Paleokastru-Kloster, zu dem wir anschließend hingingen, war zwar geschlossen, jedoch sahen wir die Reste der antiken Stadtmauer und hatten von der Anhöhe einen tollen Blick über die Ebene.


Unsere nächste Station war der Paradise Beach, den wir um 11.30 Uhr erreicht hatten. Die Liegestühle für 40 EUR sparten wir uns, stattdessen legten wir uns gut eingecremt in den Sand des hotelfreien Bereichs. Das Wasser war einmal mehr herrlich klar und wir konnten bis zum Strand große Fische beobachten, insbesondere an der nicht weit draußen befindlichen Abbruchkante, an der man herrlich entlang schnorcheln konnte.

Um 14 Uhr brachen wir auf zur Doppelbucht Ornos/Korfos, an der wir den südseitigen und damit windgeschützteren Ornos Beach aufsuchten. Auch hier wartete feinster Sandstrand und kristallklares Wasser auf uns.

Gegen 16 Uhr fuhren wir dann noch zum Agios Stefanos Beach – diesmal allerdings nicht zum Baden, sondern für ein frühes Abendessen in herrlichem Ambiente. Dazu trugen sowohl die Restaurantdekoration als auch die bunten Blüten, der kleine Sandstrand und das glitzernde Meer (mit einem vor Anker liegenden Kreuzfahrtschiff) bei.

Dafür waren hier die Essensportionen deutlich kleiner. Um 18.15 Uhr brachen wir zum Armenistis Leuchtturm auf, von dem aus wir einen tollen Blick über die Buch hatten und einen tollen Sonnenuntergang beobachten konnten.

Gegen 19 Uhr war das Spektakel beendet und wir fuhren zum Hotel zurück. Auf dem Hotelzimmer sorgten dann Pita und Tsatsiki noch dafür, dass wir satt ins Bett gingen – nicht, ohne zuvor noch Phase 10 durchgespielt zu haben.

5. Tag (Mi, 02.10.2024): Delos und Mykonos (Chora), 25°C, sonnig

Nach dem Frühstück fuhren wir einmal mehr zum alten Hafen, wo wir das Fahrzeug kostenlos parkten und zur Ablegestelle unseres Schiffs nach Delos gingen. Die „Orca“ startete mit etwa 15 min Verspätung um 10.15 Uhr und kam um 10.55 Uhr in Delos an. Weitere 25 min verbrachten wir in der Warteschlange vor dem Tickethäuschen, wo nur zwei Schalter besetzt waren, die entsprechend überlastet waren, die Passagiere aller mehr oder weniger gleichzeitig eintreffenden Boote „abzufertigen“. Entsprechend viele. „Kreuzfahrer“ trugen zu den Menschenmassen bei. Schade, dass es keine Möglichkeit gab, das Eintrittsticket online zu kaufen. Und schade, dass uns keine Guides vor Ort für eine Führung zur Verfügung standen. Nichtsdestotrotz war der Besuch der seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Anlage sehr sehenswert und glücklicherweise verliefen sich die Menschen auf dem großen Ausgrabungsgelände recht gut. Die bis ins Jahr 450 vor Christus zurückreichenden Säulen und Relikte ließen einen anhand der Rekonstruktionstafeln vermuten, wie es hier damals ausgesehen hatte.

Ich persönlich fand die naxonischen Löwen (die zum Teil rekonstruiert auch nochmal im Museum zu finden waren) und später den Aufstieg zum Theater incl. Isis-Tempel und Blick über die gesamte Anlage am eindrucksvollsten.

Aber auch das Museum, in der man außer Statuen auch eine antike Ausprägung des heutigen Weber-Grills 😉 sehen konnte, war interessant.

Um 13.30 Uhr verließen wir die kleine Insel wieder gen Mykonos, so dass wir gegen 14.30 Uhr ein griechisches Mittagessen in einer Taverne in Little Venice zu uns nahmen, wo für Juliet und mich Gyros und Oktopus auf der Speisekarte standen.

Der anschließende Streifzug durch den Ort, der im traditionellen Weiß gehalten war, beeindruckte mich. Die meist in blau gehaltenen Türen und Fenster sowie die dunklen Platten mit weißer Umrandung auf den Gehwegen boten einen tollen Kontrast.

Und die zahlreichen Restaurants führten und vor Augen, dass hier niemand hungrig nach Hause gehen musste. Auch die sechs noch gut erhaltenen Windmühlen waren eine Augenweide und boten ihrerseits einen tollen Blick über Little Venice.

Um 17.10 Uhr traten wir den Rückzug zum Hotel an. Im Supermarkt in Ano Mera stockten wir unseren Pita- und Tsatsiki-Bestand auf und ließen den Abend gemütlich bei einem Escape Game des Expertenlevels (“Der Gefängnisausbruch”) ausklingen – wir benötigten ganze 3h 27min.

6. Tag (Do, 03.10.2024): Tinos (Klettern, Falatados, Dyo Choria, Tinos Town), 25°C, sonnig

Nach einem leckeren Frühstück im Hotel legten Juliet und ich pünktlich um 10.40 Uhr mit der Seajets-Fähre „Superrunner Jet“ nach Tinos ab.

Zuvor hatten wir ca. 1 km vom neuen Hafen entfernt einen kostenlosen Parkplatz gefunden, der uns eine Anreise mit der Zubringerfähre „Seabus“ ersparte. Martin und Susi legten heute einen Strandtag ein. Nach quasi pünktlicher Ankunft um 11.10 Uhr holten wir unser gestern online bestelltes Mietfahrzeug entgegen und fuhren in die Berge. Zunächst stand der Klettersteig an, der ab dem Kloster Ägios Georgios um den markanten Berg Exomvourgo führte. Ich hatte zwar an unsere Helme und Klettersteigsets gedacht, dummerweise jedoch die Sitzgurte im Hotel auf Mykonos vergessen. Da sich der Steig als einfach (geschätzt A/B) erwies, konnte ich ihn jedoch ohne Sicherung gehen.

Da ich Juliet nicht zu lange warten lassen wollte, ging ich etwa 1/3 des Steigs, um mir einen schönen Rundumblick zu verschaffen. Anschließend gingen wir gemeinsam vorbei an 2 steinernen Höhlen zum Gipfelkreuz hoch, das einen lohnenden 360-Grad-Blick über die trockene, immer wieder von weißen Dörfchen besetzte Landschaft freigab.

Um 13.15 Uhr fuhren wir ins unweite Bergdörfchen Falatados, dass außerhalb der Saison ein verschlafenes Nest mit mehr Katzen als Einwohnern auf der Straße war – dadurch aber nicht weniger interessant. Es wurde von einer überdimensionalen Kathedrale mit blauem Kuppeldach dominiert und konnte unter anderem ein Aquädukt bieten.

Ansonsten hatte man in gut 30 min die verwinkelten Gässchen des Geisterdorfes durch. Um 14 Uhr ging es ins nahegelegenen Bergdorf Dyo Choria, das noch kleiner zu sein schien, an dessen Rand aber eine Taverne geöffnet hatte. In dem ebenfalls sehenswerten Örtchen, das von einem teils unterirdischen Flüsschen durchzogen wurde, dass für eine Wäscherei genutzt wurde, trafen wir lediglich zwei Arbeiter, die Maler- und Instandhaltearbeiten zum Saisonende vornahmen. Sie waren sehr nett, schenkten uns einen geschmackvollen Granatapfel und erzählten uns, dass der kleine „Central Square“ auf dem wir gerade standen, wenige Wochen zuvor mit über 3500 Leuten im Rahmen eines Festivals gefüllt war – unvorstellbar. Da zogen wir doch die herrliche Ruhe vor.

In der Taverne nahmen wir noch einen Drink zu uns, bevor wir zurück nach Tinos Town fuhren – vorbei an Taubentürmen und mit tollen Blicken über die Küste.

Nachdem wir den Mietwagen zurückgegeben hatten, machten wir gegen 15.15 Uhr das nette Städtchen unsicher. Im Vergleich zum quirligen Chora auf Mykonos war auch diese Städtchen ein vergleichbarer Ruhepol. Wir nahmen uns bis kurz vor 16.30 Uhr Zeit, die bunten Gassen zu durchschlendern und die sehenswerte orthodoxe Kirche Ieros Naos Euangelistrias zu besuchen.

Um 16.45 Uhr legten wir – abermals pünktlich – wieder in Richtung Mykonos auf. Dort lasen wir gegen 17.30 Uhr Martin und Susi vor den Toren Choras auf und fuhren gemeinsam zum Abendessen – diesmal zum Fisherman in Ano Mera.

Den Abend verbrachten wir gemütlich im Hotel.

7. Tag (Fr, 04.10.2024): Mykonos (Beach Hopping), 24°C, sonnig

Heute ließen wir es noch gemütlicher als sonst angehen. Nach einem gepflegten Frühstück um 8 Uhr legten wir uns an den Pool, wo ich bis etwa 11 Uhr im meinem Buch „Opfer 2117“ von Adler Olson weiterlas. Das setzte ich auch am im Anschluss besuchten einsamen Tigani Beach fort. Dieser kleine Kiesstrand lag im Osten der Insel, verfügte über keinerlei Facilities und war über eine staubige Schotterpiste erreichbar.

Über selbige verließen wir gegen 13.15 Uhr wieder die Bucht und fuhren den schönen Sandstrand Kalafati Beach an. Hier war noch eine Taverne geöffnet und Liegen und Sonnenschirme säumten den Strand. Dennoch hielt sich die Anzahl an Menschen in Grenzen und gab es genügend Plätze im Schatten der vorhandenen Bäume.

Um 16 Uhr kehrten wir nach einem Bad im angenehm temperierten Wasser, einem Drink und ausreichender Erholung im Sand zum Hotel zurück und saßen kurz vor 17 Uhr geduscht und hungrig dort, wo alles angefangen hatte, nämlich im Restaurant Kalammakia in Ano Mera, das uns bereits am Ankunftstag durch seine leckeren und großen Portionen zugesagt hatte. Für Juliet und mich gab es Lammkebab und Gyros vom Schwein.

Den Abend ließen wir mit Kniffel und Lesen im Hotel ausklingen.

8. Tag (Sa, 05.10.2024): Mykonos, Rückflug nach München, 23°C, sonnig

Heute standen nach dem Frühstück und nochmal etwa 2.5 h Freizeit im Hotel nur noch die Rückgabe des Mietwagens und der Rückflug an. In Deutschland erwarteten uns 11°C und nasskaltes Wetter.

Fazit:
Mit Rhodos, Kreta oder selbst Korfu kann Mykonos nicht mithalten, dafür bietet die Insel zu wenige kulturelle wie naturtechnische Highlights, außerdem gehört sie neben Santorini zu den teuersten Locations in Griechenland. Nichtsdestotrotz kann man 1 Woche gut dort verbringen, wenn man zum einen mit den richtigen Leuten verreist (was wir definitiv getan haben :D) und zum anderen auch umgebende Inseln in das Aktions- und Sightseeing-Programm mit einbezieht. Santorini mit der Wanderung von Thira nach Oia, Mykonos mit seiner tollen Altstadt Chora und seinen schönen Sandstränden, Delos mit viel griechischer Geschichte und Tinos als ruhige Zufluchtsort mit tollen Bergdörfchen waren die Höhepunkte einer tollen Reise.